Patenschaftsprogramme

Der weitaus größte Teil von Ausbildungsabbrüchen geschieht in den ersten drei Monaten der Berufsausbildung. Die Hintergründe sind vielfältig, die Tatsache an sich hinterlässt in jedem Fall mindestens einen wirtschaftlichen Schaden im Unternehmen. Um diese Schäden zu verhindern, müssen Probleme der neuen Auszubildenden frühzeitig erkannt und bearbeitet werden. Für eine solche frühzeitige Erkennung sind AusbilderInnen und Personalabteilungen jedoch insbesondere zu Beginn der Ausbildung „zu weit weg“ von den jungen Menschen. Hinweise auf Problemstellungen gleich welcher Art erhalten häufig andere „ältere“ Auszubildende im informellen Gespräch im Pausenraum oder nach der Arbeit. Diese sind zudem für die „Neuen“ häufig die Adresse, bei der sie sich die (überlebens-)wichtigen Hinweise für die Bewältigung des fremden beruflichen Alltags holen.

Unser Patenschaftsprogramm nutzt diesen Weg und installiert mit geringem Aufwand Paten aus den älteren Ausbildungsjahrgängen als offizielle AnsprechpartnerInnen:

  1. Interne Klärung des betrieblichen Auftrags (Beratung / Workshop mit Verantwortlichen im Betrieb)
  2. Schulung der zukünftigen PatInnen (Tagesworkshop)
  3. Follow-Up-Veranstaltung mit den PatInnen nach einem halben Jahr (Tagesworkshop)